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Übersicht:

DAS JAGDGEBIET
DIE LODGE
BESCHREIBUNGDER JAGDEN:
    
FRÜHJAHRSJAGD
     HERBSTJAGD
     WINTERJAGD

 

 

 

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Das Jagdgebiet

 

 

 

Seit 1991 betreibe ich mit meiner Firma “PINE RIVER OUTFITTERS” ein von der  Provinzregierung vergebenes Konzessionsgebiet am Ostabhang der Rocky Mountains im Nordosten von British Columbia. In meinem Revier dürfen außer mir keine anderen Jagdveranstalter tätig werden.

Das Gebiet umfasst 650.000 Hektar und wird im Norden vom Williston Lake und vom Dinosaur Lake, im Osten vom Hi-way 29 und im Süden vom Pine River und im Westen von der Hauptkette der Rocky Mountains begrenz

Die westliche Hälfte des Jagdgebiets besteht aus Hochgebirge. Die jagdlich interessanten Bergrücken liegen auf über 1.300m und somit oberhalb der Baumgrenze, die höchsten Spitzen übersteigen 2.000 m.  An den Berghängen und in den Tälern dominiert Nadelwald. Einige Gebirgstäler sind ohne Baumbewuchs und sind statt dessen mit Sumpfgras und Weidenbüschen bewachsen.                                       

Jagdlich interessant sind die offenen Täler und vor allem der Übergangsbereich zwischen Wald und Felsregionen. Diese lückig bewachsenen  Hänge und Hochflächen sind idealer Lebensraum für Elch, Wapiti, Grizzly , Schwarzbär und Wolf.

Schneeziegen benötigen für ihren Lebensraum felsige Partien die für das Raubwild unzugänglich sind.  Gleichzeitig müssen aber auch Äsungsbereiche vorhanden sein, die vom Wind immer wieder schneefrei gehalten werden.

Die östliche Hälfte geht von West nach Ost langsam vom Hochgebirge ins Mittelgebirge über, mit Höhenlagen zwischen 600 m und 1.000 m. Der Nadelwald wechselt je nach Standort mit Pappel- und Erlenlaubwald ab.

In der östlichen Hälfte habe ich hohe Populationen von Elch, Wapiti, Weißwedelhirsch, Maultierhirsch, Schwarzbär, Wolf, Coyote und Flugwild.

Das Jagdgebiet ist zum Teil durch Forstwege in den Tälern erschlossen. Auch finden wir dort Forstwirtschaft mit Kahlschlägen. Durch die Kahlschlag-Wirtschaft wird ständig neuer Biotop sowohl für Bären als auch für unser Schalenwild geschaffen. In vielen Teilen des Jagdgebiets in denen der Nadelwald vorherrscht, ist überhaupt erst durch die Forstwirtschaft ein geeigneter Lebensraum für das Wild geschaffen worden. In der Vergangenheit wurde der Nadelwald durch große Waldbrände erneuert. Heute, wo man die Waldbrände bekämpft, wird durch die Kahlschläge eine ähnliche Funktion erfüllt. Große Bereiche des Jagdgebiet sind aber nur mit Spezialfahrzeugen und vor allem die höheren Lagen nach wie vor nur zu Fuß oder mit Pferden zu erreichen.

Durch die große Bandbreite der ökologischen Zonen, vom Hochgebirge bis fast ins Flachland, verfügt mein Jagdgebiet über eine große Vielfalt an Wildarten, wie sie sonst von kaum einem anderen Jagdgebiet in Kanada geboten werden kann

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Die Lodge

 

 

 

05Unsere Lodge liegt direkt am Pine River in der Nähe des kleinen Ortes Chetwynd. Wir verfügen über mehrere Gästehäuser mit insgesamt 8 Zimmern, die zum Teil mit  Dusche und WC ausgestattet sind. Im Haupthaus ist die Küche und der Gemeinschaftsraum untergebracht. Die Unterbringung und Verpflegung der Gäste ist rustikal, liegt aber qualitativ deutlich über dem sonst in Kanada üblichen Niveau der Jagdcamps und ist somit ohne Einschränkung auch für Damen geeignet.

Neben der Gäste-Lodge verfüge ich über 10 Außencamps mit Jagdhütten.  Die Außencamps sind grundsätzlich in abgelegenen, weitgehend unberührten Teilen des Jagdgebiets angelegt.  Zusätzlich zu den Jagdhütten verfüge ich  über eine  Reihe von weiteren jagdlichen Einrichtungen. Das Angebot umfasst 8 offene Hochsitze und wird für 2004 um 12 geschlossenen und beheizten Schlafkanzeln erweitert.

Der Transport der  Jäger und die Wildbergung erfolgen mit Geländewagen; anseits der Wege auch mit Spezialfahrzeugen oder Pferden.
Durch den Einsatz von Fahrzeugen kann auch ein konditionsschwacher Gast in abgelegene Gebiete gelangen.

Für die Betreuung der Gäste vor, während und nach der Jagd, steht  neben mir als Veranstalter und Outfitter mein bewährtes Team zur Verfügung:

bis zu 8 erfahrene, teilweise deutsch sprechende Jagdführer
2 Köchinnen
und weitere Helfer für das Camp und den Jagdbetrieb
 

 

Die jeweiligen körperliche Leistungsfähigkeit des Gastes wird bei der Planung und Durchführung der Jagd weitestgehend  berücksichtigt. Natürlich kann ein Gast mit guter körperlicher Kondition auch wesentlich intensiver jagen und in Gebiete vordringen die dem körperlich nicht so leistungsfähigem Gast unerreichbar bleiben. Dadurch wird sich der jagdliche Erfolg leichter realisieren lassen.

 

 

 

 

Beschreibung der Jagden

1. FRÜHJAHRSJAGD
2. HERBSTJAGD
3. WINTERJAGD

 

 

 1. FRÜHJAHRSJAGD AUF SCHWARZBÄR UND WOLF

Mein Jagdgebiet gehört zu den  absoluten Spitzenrevieren für Schwarzbären in Kanada. Ich biete Ihnen eine erstklassige Jagd an.

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Entgegen anders lautenden Berichten in den Medien ist der Schwarzbär (Ursus Americanus oder Baribal) keineswegs in seinem Bestand gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Im Gegenteil, in British Columbia steigt die Zahl der Schwarzbären weiterhin an. Die  Schwarzbär-Population in meinem Jagdgebiet wird von den Wildbiologen auf ca. 2.500 Stück geschätzt.

Anders als in den übrigen Provinzen Kanadas, wird die Schwarzbärjagd in British  Columbia nicht als Ansitzjagd am Luder betrieben. Die Verwendung eines Luders ist in British Columbia verboten.
08Statt tagelang am Luder zu sitzen, sind wir lieber während der ganzen Jagddauer in den  verschiedensten Revierteilen zu Fuß, mit dem Geländewagen oder mit dem ATV unterwegs und suchen nach den im Frühling sehr aktiven Bären.
Diese Jagdmethode erfordert natürlich einen um ein vielfaches höheren Aufwand an Personal und Ausrüstung, als die sonst übliche Ansitzjagd. Daraus erklärt sich auch der im Vergleich  wesentlich höhere Preis, den ich für meine Jagd verlangen muss. Ich bin aber überzeugt, daß der Gast für diesen höheren Preis einen echten Gegenwert in Form einer erheblich erlebnis- und abwechslungsreichen Jagd erhält.
Dabei sind wir in der Lage, die Jagd je nach Wunsch und Kondition der jeweiligen Gäste, von sportlich bis bequem zu gestalten.
09Der Gast bekommt in den meisten Fällen 25 bis  80 Bären und viel anderes Wild in Anblick und erlebt dabei eine interessante Landschaft. Durch die Vielzahl der in Anblick kommenden Bären können wir nach Fellqualität, Größe und Farbe etwas selektieren.
Ungefähr 90% unseres Schwarzbärbestandes ist tatsächlich schwarz gefärbt, die übrigen 10% variieren von dunkelbraun über zimtfarben bis hellblond.
 Jeder Gast darf zwei Schwarzbär-Lizenzen erwerben, wobei der Erfolg auch auf einen zweiten Bären durchaus realistisch ist.

TERMINE UND PREISE

 

 

 

 

 2. HERBSTJAGD AUf ELCH, WAPITI, SCHWARZBÄR
und Wolf, Grizzly, Schneeziege, Niederwild

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Da mein Jagdgebiet den Schwarzbären einen idealen Lebensraum bietet, bin ich in der glücklichen Lage auch im Herbst sehr erfolgreiche Bärenjagden anbieten zu können.
Allerdings ist der Ablauf und Charakter dieser Herbstjagden anders als im Frühling.  Die meisten Bären finden wir in den Holzeinschlagfläschen im Mittel- und Hochgebirge. Etwa 4 bis 6 Jahre nach dem Kahlschlag sind die Flächen und Hänge schon wieder flächendeckend mit den verschiedenen Beerensträuchern bestockt. 11Sie bieten somit den ganzen Herbst über, je nach Reifegrad der jeweiligen Beeren, ideale Mastbedingungen für Schwarzbären. Die ebenfalls vorhandenen  Waldbrandflächen bieten dem Wild ähnliche Bedingungen.
Im östlichen Revierteil gibt es zudem einige landwirtschaftliche Flächen auf denen Hafer als Viehfutter angebaut wird.  Auch diese Nahrungsquelle haben sich die Bären erschlossen.
Ab Mitte Oktober geht die erfolgsversprechende Jagdzeit auf Bären sehr schnell zu Ende. In den letzten zwei  Wochen vor der ab Ende Oktober beginnenden Winterruhe, sind die Bären nur noch wenig aktiv.

Jeder Gast darf zwei Schwarzbär-Lizensen erwerben, wobei der Erfolg auch auf einen zweiten Bären durchaus realistisch ist.

12Die Abschuß-Vorschriften für Elche besagen, daß in der Zeit vom 1. September bis zum 31. Oktober nur Elche erlegt werden dürfen, deren Geweihe über eine  Vorderschaufel mit mindestens 3 Enden oder einer Schaufel mit insgesamt 10 Enden verfügen. Das bedeutet, daß wir in der Praxis nur reife, starke Schaufler erlegen, keine “Fahrradlenker”. Im August gilt diese Vorschrift noch nicht.
Die Wapitis müssen in der Zeit vom 1. September bis zum 31. Oktober mindestens ein ungerades Zwölfergeweih aufweisen. Also werden auch beim Wapiti nur relativ reife Hirsche erlegt.

Bereits zu Beginn der Herbstjagd werden einige Luderplätze eingerichtet. Für den Gast mit etwas Sitzfleisch besteht dort eine realistische Chance auf Coyoten
(ab 1. September) und mit viel Glück auch auf Wolf.
13Der Transport vom Hauptcamp ins Jagdgebiet oder in die Außencamps  erfolgt mit Geländewagen, in der Wildnis auch mit Spezialfahrzeugen. Gejagt wird in den meisten Fällen zu Fuß oder in Ausnahmefällen auch vom Pferderücken aus. Auf Elch und Wapiti betreiben wir zeitweise auch Ansitzjagd an natürlichen Minerallecken/Suhlen oder an Seen. Im gebirgigen Teil des Reviers können auch reine Pferdejagden durchgeführt werden.

Ab 1. September ist die Jagd auf vier verschiedene Arten von Rauhfußhühnern sowie Enten und Gänse frei.

TERMINEUND PREISE

 

 

 

 

 

 3. WINTERJAGD AUF MAULTIERHIRSCH, WEISSWEDELHIRSCH UND WOLF

14In meinem Jagdgebiet kommen die beiden amerikanischen Hirscharten in sehr guten Beständen vor. Sie werden während der Brunft im November beim  Morgen- und Abendansitz und beim Pirschen in den Tageseinständen bejagt.
Weißwedelhirsche und Maultierhirsche erreichen Wildbrettgewichte von 130-150kg aufgebrochen.
Die stärksten Trophäen können das “Boone and Crockett” oder “Safari Club International” Rekordbuch erreichen.
Wölfe und Coyoten werden durch Ansitz am Luder bejagt.

TERMINEUND PREISE

 

 

 

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© 2002 by PINE RIVER OUTFITTERS - HORST MINDERMANN, Cheytwynd, B.C./Kanada. Bei Fragen und Anregungen senden Sie bitte eine Mail an den WEBMASTER.